Wir verknüpfen Wünsche mit notwenigem

AG-Schulhof/ Mai 9, 2017/ 0Kommentare

An irgendeiner Stelle muss man Schluss machen und ein Resümee ziehen. Die Wünsche mit dem Notwendigen Verknüpfen. Wir gehen alle Wünsche und Gedanken durch und Kategorisieren nach Pädagogik; Ruhe und Kommunikation; Spiel und Bewegung; Naturerlebnis; kreatives Gestalten und suchen überall geeignete Mittel zur Umsetzung. Dabei kommt doch eine ganze Menge zusammen!

In unseren Köpfen kreisen tolle Visionen. Aber alle Punkte im Einzelnen ergeben zu viel- auch für unsere luxuriöse Fläche. Was kann man Verknüpfen? Muss zum Beispiel eine Feuerwehrzufahrt nur eine Feuerwehrzufahrt sein. Nimmt man einen gelben Asphalt (sieht ein bisschen aus wie Sand) kann man Fußspuren in den Asphalt drücken. Auf Spurensuche für große und kleine Entdecker. Fuchs, Hase, Maus so sehen Ihre Füßchen aus! Jetzt noch mit Kreide drauf gemalt und mit Rollerblades gerollt oder andere sportliche Aktivitäten darauf getätigt. Irgendwo noch eine Fläche wo sich Wasser sammeln kann. Fertig ist die Multifunktionsfläche.

Das haben wir mit allen Wünschen gemacht. Matschecke und Sandkasten, Archimedische Schraube, Klettern und Fallen. Alles wird zu einer Fläche. Die Quadratur des Kreises haben wir damit nicht neu erfunden. Aber es hilft uns Erwachsenen Kreativ zu bleiben. Ein Baumhaus soll nicht immer ein Baumhaus sein. Wenig vorgegeben mit verschwommenen organischen Formen lassen Spielraum für die Fantasie und Kreativität der Kinder. Es kann der Rapunzelturm sein, tausende Stöckchen hochgeschleppt ist es ein Knobel für die Eichhörnchen (Vorsicht, vielleicht findet man ja eines Morgens unseren Hausmeister drin! Dieser liebt Nester- aber darüber später mehr), die Ritterburg für die Ritter, der kleine Planet in luftiger Höhe für den kleinen Prinzen und Dornröschen will dort oben auch wachgeküsst werden. Her mit dem Frosch vom Teich. …Oh, das war eine andere Geschichte. Egal- FGS parodiert Grimms. Mit Genuss und Naturerlebnis.

Gewünscht war ein Insektenhotel. Wo stellt man so was hin? Und wie viel Insekten ziehen in so was eigentlich erfahrungsgemäß ein? Und wann fällt sowas auseinander? Warum nicht in der gesamten Fläche Hügel und extensive Eckchen haben, wo die Insekten „natürlich“ einziehen? Trockenmauer, stehen gelassene Gräser, Stauden und Kräuter im Winter.

Wir entwickeln uns organisch, natürlich, geschwungen. Gerade hat in unseren Phantasien wenig Platz. Da passt so wenig rein und die Ecken sind auch irgendwie blöd ausgenutzt. Irgendwann wird uns das klar! Das kann nicht so werden wie die Schulhöfe die man so kennt. DAS wird ANDERS!

Und wir schmunzeln uns alle zufrieden an!

Hinterlasse eine Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*

*