Was blüht denn da? Teil II

AG-Schulhof/ Juli 19, 2023/ 0Kommentare

Und weiter geht es mit unserer Farbenreise durch das Blütenmeer, welches sich jetzt auf dem Schulhof zeigt. Gleich am Eingang über den Forstweg reihen sich die Mageriten mit ihren weiß-gelben Blüten an den Zaun um den Teich. Die Wiesenmargerite ist wie das Gänseblümchen eine Schwester der Kamille und kann auch wie sie bei Beschwerden angewendet werden. Alle Teile der Margerite sind essbar. Die jungen Blätter schmecken gut in Salaten und Brotaufstrichen. Von Mai bis Juli könnt ihr die Blüten oder Blütenknospen pflücken, die mild und leicht süßlich schmecken. Im Herbst und Winter können die Wurzeln genutzt werden, wobei ihr Geschmack an Rüben erinnert.

Margerite

Magerite

Wenn ihr euren Blick über den Teich schweifen lasst, entdeckt ihr eine weitere Pflanze, die jetzt in strahlendem Weiß blüht. Es ist die weiße Lichtnelke, auch “Nacht-Kuckucksblume” oder “Weißes Leimkraut” genannt. Ihre Superpower: die gut durchdachten Blüten, die genau aufpassen, wann sie wem (Insekten) was (Nektar und Pollen) zu bieten haben. Sie duftet nachts und lockt Nachtfalter an, die mit ihren langen Rüsseln an den tief verborgenen Nektar kommen oder auch mal tief in die Blüte hineinkriechen müssen und bei ihrer Nahrungsaufnahme gleich noch für die Bestäubung sorgen. Manch eine Hummel, die nicht in die Blüte hineinkriechen möchte, um an den nahrhaften Nektar zu gelangen, beißt einfach seitlich ein Loch in Kelch und Krone und holt sich hier den Nektar.

Lichtnelke

Lichtnelke

Wenn ihr neugierig seid und wissen wollt, was gerade alles blüht, dann ladet euch doch die App Flora Incognita auf euer Handy. Die App ist kostenfrei. Ihr könnt mit der App all die blühenden Pflanzen mühelos bestimmen, nicht nur auf dem Schulhof.

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